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Bei allersch├Ânstem Wetter ( Vorsicht Sonnenbrandgefahr ) haben Teile der Alten Armee den Weg in den Norden Frankreichs angetreten.
In der in Privatbesitz befindlichen kleinen Festung, die von Aufbau und Umfang etwa dem Fort de Cond├ę gleicht, findet sich eine Pferdezucht und ein Artilleriemuseum. Es ist das erkl├Ąrte Ziel der Familie, die Bretonische Pferderasse so zur├╝ckzuz├╝chten, dass eines Tages wieder mit den im 1. WK gebr├Ąuchlichen Pferden ein Gesch├╝tz gezogen werden kann. In der Festung stehen mehrere 15 cm und 7,5 cm Gesch├╝tze franz├Âsischer Bauart, mit Protzen und sonstigen Begleitwagen. ┬áWir waren im trockenen und warmen Keller des Kasernentraktes untergebracht.
Das Programm betraf nur den Sonntag. ┬áAuf dem Programm stand zun├Ąchst eine Marsch durch en Ort zum Gedenken der Gefallenen. Gefolgt wurde der rund 5/4 Stunden dauernde Marsch von der R├╝ckkehr zur Festung und der Mittagspause. Danach kamen die Besucher. W├Ąhrend die "Poilu de la Marne" im Innenhof Uniformen vorf├╝hrten und die Dudelsackspieler ihre Kunst darboten, hatten wir uns vor dem Eingang zur Kaserne aufgebaut und das MG, wie auch die ausgestellten Ausr├╝stungsteile wurden zum Blickfang f├╝r die Zuschauer. Es wurde vieles gefragt und dank "H├Ąnden und F├╝├čen" hoffentlich auch verst├Ąndlich beantwortet. Wir mussten h├Ąufig die Frage nach einem Verkauf der ausgestellten Gegenst├Ąnde verneinen.
Eine Besonderheit des Programms war die Tombola. Der Gewinner durfte mal das Gesch├╝tz abfeuern. (tirez au canon ) Daf├╝r stand eine 7,5 cm Schneider Kanone zur Verf├╝gung.
┬á ┬á Am Abend zeigte uns der Herr der Festung sein Reich. Es ist viel zu tun, aber es geht voran, wie die Kameraden zu berichten wussten, die bereits letztes Jahr dort waren. Der Maitre hat uns f├╝r das n├Ąchste Jahr eingeladen. Dann soll es eine Wochenendveranstaltung (2 Tage ) wieder Mitte Oktober werden.

K.-M. Rautenberg