Bilder sagen mehr als 1000 Worte

23.08.-25.08.2008 Darstellung August 1918 in Detling (GB)

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Denn wir fahren – denn wir fahren – denn wir fuhren gegen Engeland

Endlich war es soweit, das Wettrennen zur französisch-belgischen Küste hatte begonnen. Der Landweg wurde von unserer Truppe mühelos bewältigt, allein eine gemeinsame Einschiffung war uns weder beim Angriff noch beim Rückzug vergönnt. So übernahm der Trupp des Musketier Weißgerber die Aufklärung und das Quartiermachen. Als der Rest der Invasionstruppen eintraf konnte so mit dem Aufbau des Biwaks begonnen werden. Herzlich begrüßt von den Kameraden der „anderen Feldpostnummer“ inspizierten wir das Gelände. Vor allem das reichlich aufgefahrene Großgerät wie Flugzeuge, Lastkraftwagen, Geschütze und Tanks veranlasste unseren Frank zu dem recht undeutschen Ausspruch „GEILOMAT“. Vom Steinzeitmenschen bis zum Weltraumeroberer war alles vertreten was solch eine Multiperiodenveranstaltung ausmacht. Bei einigen Hopfenkaltschalen nahm so unser erster Abend mit den Freunden von der 10th Essex seinen Ausklang. Der Freitag wurde nach Morgenwäsche und Frühstück zur Erkundung des Warenangebotes genutzt, nach und nach trafen auch „deutsche“ Verstärkungen ein, die Kameraden vom Infanterieregiment 28 ebenso wie die „hessischen“116er. Bei einem Aufklärungsunternehmen in ein ortsansässiges Gasthaus ging beinahe unser „jüngster“ verloren, mit Mühe befreiten Ihn seine Kameraden aus den Fängen einer britischen „Übermacht“!?! Am Abend wurde Wehrmann Zutt eine besondere Auszeichnung zuteil, bei einem sich anschließenden „studentischem“ Wettstreit vertrat der Gefreite Heutehaus unsere Truppe würdig. Obwohl die Briten ihren besten Mann in´s Rennen schickten und die Regeln für Siegfried neu waren erstritt er ein Unentschieden!
Der Samstag brachte erste Kampfhandlungen, vor allem Wehrmann Zutt war in seinem Vorwärtsdrange kaum zu bremsen. Weitere Kampfhandlungen am Sonntag und Montag brachten den Engländern das Fürchten bei, vor allem der MG-Trupp kämpfte bis auf´s Messer oder besser gesagt bis auf den Spaten. Ich hoffe es taucht eine Photographie von den Angstgeweiteten Augen des Briten auf der sich zu nah an unser MG wagte. “Echte“ Verluste gab es kaum, einige Prellungen, ein verlorener „Pinsel“ und einige abgerissene Knöpfe zeugten aber von echtem Sportsgeist. Andere Schlachtdarstellungen wurden dagegen des öfteren durch Ambulanzeinsätze unterbrochen. Als eine der wenigen Kampfdarstellungen ohne Großgerät wie Geschützen oder Panzern usw. ist es uns zweifellos gelungen das Publikum zu begeistern. Vor allem die Ausführungen des Kommentators trugen dazu bei dem Publikum vor Augen zu führen was damals wirklich „los“ war. Zur Aufrechterhaltung unserer Kampfkraft trug die gute Verpflegung wesentlich bei - Dank an Frank für seine Kochkünste und Gregor der ihn prima unterstützte. Die Kameraden vom IR 28 lieferten Lebensmittelunterstützung und die 10th Essex sorgten dafür das keiner verdurstete. Das Wetter verschonte uns einigermaßen. Leider kamen unsere Badeanzüge nicht zum Einsatz so das uns die drei Jungs bzw. Mädels von der 10th Essex in Sachen „Sexapeal“ den Rang abliefen.
Unser Unteroffizier sorgte für den zackigen Ton in der Reihe (Gewehr beim Fuß) und die Sprüche am Lagerfeuer. Mario vertrat als „Gemeiner“ die Interessen unserer Gruppe mit Nachdruck und sorgte so dafür das wir auch materiell nicht zu Kurz kamen.

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Nochmals Dank an alle die dabei waren, jeder hat seinen Teil zu dem guten Gelingen beigetragen.

Uwe Phillipps