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01.-03.05.2009 Festung Schoenenbourg (F)

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Am ersten Mai verlegten wir auf Einladung des Festungsbauvereins und Paul Bristow als Verantwortlichem f├╝r die Darsteller in das Festungswerk Schoenenbourg im Elsass.
Bei " Kaiserwetter" schlugen wir unsere Zelte in einem Waldst├╝ck auf. Nachdem sich alle angemeldeten Mitglieder unserer Gruppe eingefunden hatten, wurde das Festungswerk unter kundiger F├╝hrung begangen. Wo an der Oberfl├Ąche nur einige Panzerkuppeln zu sehen waren, erstreckte sich in einer Tiefe von 20-30 Metern eine durch kilometerlange Stollen von den Gefechtsst├Ąnden entfernte Kasematte mit den dazugeh├Ârigen Einrichtungen (K├╝che, Krankenstation usw.).
Abends war kameradschaftliches Beisammensein mit den anderen, uns schon von anderen Treffen bekannten, Darstellungsgruppen angesagt.
Beim Zu-Bett-Gehen erfolgte dann eine unangenehme ├ťberraschung: Ein heftiges Gewitter entlud sich direkt ├╝ber uns, um unsere Lagerausr├╝stung eindrucksvoll zu pr├╝fen! Leider wurde das Wochenende immer wieder durch gewaltige Regenf├Ąlle heimgesucht, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat.
Am n├Ąchsten Morgen besichtigten wir das Festungswerk Hochwald, welches, ebenso wie die Festung Schoenenbourg, ein Teil der Maginotlinie ist. Hochwald wird auch heute noch von der franz├Âsischen Armee genutzt, deshalb mussten wir uns einer Sicherheitskontrolle unterziehen, gefolgt von einer Unterweisung im Gebrauch der modernen Gasmasken. Im festungseigenen Museum verging die Zeit schnell, danach gings wieder zur├╝ck ins Lager.
Da wir einen langen Winter hatten, folgte ausgiebiges Exerzieren der Truppe um den Rost aus den Gelenken zu vertreiben. Das Maschinengewehr 08 war wie ├╝blich ein Hingucker f├╝r die Besucher, sodass der MG-Truppf├╝hrer viel zu zeigen und zu erkl├Ąren hatte.
Gekr├Ânt wurde die Veranstaltung am Sonntag, 03.05., durch die Gefallenenehrung der an der Maginotlinie get├Âteten franz├Âsischen und deutschen Soldaten am Denkmal vor dem Festungswerk, an der alle Gruppen teilnahmen und so einen w├╝rdigen Rahmen schafften.
Unser besonderer Dank gilt Marc und Eric Halter vom Festungsbauverein, ebenso Paul und Debbie Bristol.

Raphael Dattoli