Aus der Orts- und Schulchronik von Biskirchen
März 1915

Am 9. März 1915 wurde Heinrich Schmidt (Inf.Regt.Nr.253), Sohn von Philipp Schmidt in Rußland verwundet (Kopfstreifschuß).

In der Woche vom 14. Bis 20. März 1915 war vom Zweigverein des Roten Kreuzes für den hiesigen Kreis eine Brockensammlung angekündigt worden.
Dienstag, den 16. März wurde diese Sammlung von den Kindern der Oberklasse, die dafür einen freien Schultag erhielten, vorgenommen. Sie brachten eine Menge Kupfer, Messing, Zinn, Lederreste, Gummi und Kork zusammen, der ganze Vorrat kam dann nach Wetzlar an die Sammelstelle, er hatte einen Wert von 49 M.
Im März 1915 hatten sich zu stellen:

  • Karl Zipp
    am 8.3.15 und
  • Wilhelm Schäufler
    am 21.3.15

Am 22. März 1915 wurde Heinrich Heller (Inf.Regt.Nr.224) in Rußland verwundet.

Der Winter 1914/15 war ausnahmsweise sehr gelinde. Frostschäden kamen gar nicht vor, und das Fruchtfeld steht sehr gut. Es scheint, als ob uns eine gute Ernte in Aussicht stände, gleichsam unser Vertrauen stärkend auf ein glückliches, siegreiches Durchhalten im Kriege.