Aus der Orts- und Schulchronik von Biskirchen
Februar 1916

Für sein Vaterland starb am 12. Februar 1916 infolge einer auf dem Schlachtfelde am 25. September 1915 erhaltenen Verwundung der Lehrer Adam Dietz aus Oberbiel, Leutnant im Res.-Inf.Regt.81, Ritter des Eisernen Kreuzes. Der Kreis-Lehrerverein widmete ihm einen schönen Nachruf.

Von Mitte bis Ende Februar 1916 hatten wir sehr nasses Wetter, es regnete fast ununterbrochen. Die Lahn stieg hoch und überschwemmte das ganze Tal. Auch der Ulmbach schwoll gewaltig an und brachte viel Holz und Geröll mit. Dieses Wetter ist auch unseren Kriegern nachteilig.

Am 17. Februar 1916 rückte Eduard Knapp, Sohn von Wilhelm Knapp, Straßenwärter, der nach seiner Heilung längere Zeit im Ort war, wieder nach Frankreich aus.
Am 19. Februar 1916 rückte Bernhard Fischer, Sohn von Briefträger Bernhard Fischer, Inf.Regt.81 (in Frankfurt am Main ausgebildet) ins Feld.
22. Februar 1916. Heute wurde Heinrich Fischer, Sohn von Heinrich Fischer, Wagner, einberufen. Er kam zur Ausbildung nach Metz.
Am 23. Februar 1916 rückte Karl Knetsch, Maurermeister, wieder ein. Er kam nach Wahn bei Köln.
Am 29. Februar 1916 kamen von Wiesbaden aus (wo sie ausgebildet wurden) ins Feld: Heinrich Knapp (Mann der W. Zutt) und Jakob Jacob.